Die Schönen | Musiktheater im E-Werk | Im weißen Rössl

Im weißen Rössl

Operette von Ralph Benatzky

Die Operette “Im Weißen Rössl”, zwischen Revue und Musical angesiedelt, war bei der Uraufführung
1930 in Berlin ein Sensationserfolg. Kurz danach folgten Aufführungen in Paris, London, Wien und am
Broadway. Seither galoppiert das “Rössl” rund um die Welt und legt jetzt endlich wieder einen Halt
in Freiburg ein.

Frisch entstaubt, gestriegelt und mit Pep und Witz aufgezäumt, kommt das walzerselige Ross in einer
neuen Operettenqualität angetrabt. Das STUDIO im E-WERK hat sich dafür auch optisch verwandelt.
Bergpanorama und Hirschgeweih vermitteln Salzkammergut Feeling pur – auf und vor der Bühne. Die
Zuschauer sitzen nicht vor dem Weißen Rössl, sie sind mitten drin. Dirndlkleider und Lederhosen
hängen bereit und die ganze Theaterwelt ist himmelblau.

PROGRAMM

In der musikalischen Sommerfrische am Wolfgangsee wird leidenschaftlich geturtelt und geflirtet: Oberkellner Leopold ist über beide Ohren verliebt in seine Chefin. Die “resche” Rössl Wirtin hat aber nur Augen für ihren Stammgast Dr. Siedler. Der allerdings ist in Liebe entbrannt für die kesse Tochter des schnoddrigen Berliner Industriellen Giesecke und der schöne Sigismund ist verknallt ins coole Klärchen. Turbulente Verwicklungen lassen nicht lange auf sich warten. Zum Glück behält da wenigstens die Postbotin Kathi den Überblick. Sie weiß, was in St. Wolfgang los ist. Schließlich kommt auch noch der Kaiser höchstpersönlich angereist…

Dazu wird im bestem Musical Stil ein Schlager Menue von Ralph Benatzky bis Robert Stolz serviert: “Die ganze Welt ist himmelblau”, “Mein Liebeslied muss ein Walzer sein”, “Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist”, “Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein”, “Es muss was Wunderbares sein”…

Singen Sie schon mit?

BESETZUNG

IM WEISSEN RÖSSL – Singspiel in drei Akten. Frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und
Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell; Gesangstexte von Robert Gilbert; Musik von Ralph Benatzky; Mit musikalischen Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz

Konzeption, Regie
Martin Schurr, Leopold Kern

Musikalische Leitung
Andreas Binder

Bühnenbild, Kostüme
Herbert Wolfgang

Photos
Barbara Schwanhäuser


Josepha Vogelhuber, Wirtin im weißen Rössl
Stefanie Verkerk

Leopold Brandmeyer, Zahlkellner
Leopold Kern

Kathi, Postbotin und Reiseführerin
Nicole Haas

Wilhelm Giesecke, Trikotagenfabrikant
Martin Schurr

Ottilie, seine Tochter
Juliane Hollerbach

Dr. Ralph Siedler
Herbert Wolfgang

Sigismund Sülzheimer
Martin Schurr

Professor Hinzelmann
Andreas Binder

Klärchen, seine Tochter
Nicole Haas

Kaiser Franz Joseph
Martin Schurr

Piccolo
Andreas Binder

Gefördert durch die Stadt Freiburg und das Land Baden–Württemberg, Regierungspräsidium Freiburg. Wir bedanken uns bei den privaten Förderern und den Anzeigenkunden für ihre Unterstützung.

PRESSESTIMMEN

Badische Zeitung
“SÜCHTIG NACH SALZKAMMERGUT – mit dem Potential zum Kultstück. Nur dass nachher niemand sagen kann, er sei nicht gewarnt worden: Solche Abende können sehr schnell Kultcharakter bekommen. (..)
Im Grunde macht’s in der Brechung noch viel mehr Spaß, wenn etwa die so genannten Tanz-Evolutionen zur Karikatur des Genres werden, aber trotzdem mit hoher choreographischer Kompetenz. Oder wenn die Aura eines Kuhstalls mit poppigen Kuhfellteppichen und –westen herbeigezaubert wird (Bühne, Kostüme: Herbert Wolfgang). Fürs rechte Bergkolorit wiederum genügen ein paar schneeweiße Styropor-Gipfel, je abstrahierter und minimaler die Form, desto maximaler die Wirkung.
… wie einfach Theater doch sein kann wenn die Ausstrahlung stimmt.”

Fipps Freiburg
“Die “Schönen” tanzen, singen und schauspielern sich mit unverkennbar österreichischem Charme und Humor in die Zuschauerherzen. (..) Die kraftvollen Stimmen harmonieren, das Ambiente stimmt, das Publikum lacht durchweg – so lässt es sich in Freiburgs Österreich leben.”

Kulturjoker
“Als am Ende auch noch seine Majestät Kaiser Franz Joseph auf der Operettenbühne auftaucht, ist der anarchische Höhepunkt dieser in ihren besten Beispielen subversiven Musiktheatergattung wieder einmal erreicht. Eine empfehlenswerte Inszenierung, die mit viel Elan dargeboten wird.”